Vorstellung
Nachdem sie so lange für ihre schwierige und paradoxe Schreibweise kritisiert wurden, wurden die Wörter nun endlich vor das Rechtschreibgericht geladen. Sie sind nun gezwungen, ihre Schreibweise angesichts der Angriffe eines gnadenlosen Staatsanwalts zu verteidigen. Das Urteil liegt bei der Öffentlichkeit. Wird Nightmare ihn von der Relevanz seines fehlenden „d“ überzeugen können? Werden ihn die Argumente der „Großmutter“ überzeugen, deren Plural in Wörterbüchern Chaos verursacht? Werden ihn die Argumente eines Betrunkenen, der sein „a“ behalten will, nicht langweilen? Wird er ihm posthum erlauben, sein „h“ zu behalten, obwohl es das Ergebnis eines Fehlers ist?
Diese vier Angeklagten werden nicht die einzigen sein, die sich verteidigen müssen …
Theater
Von und über Bernard Friplat
